Freitag, 11. Mai 2018

Backpacking in Australien Teil 3 - West Coast

Weiter geht es mit meiner nostalgischen Reise durch meine Backpacking Zeit in Australien vor einigen Jahren..

Nach meiner unvergesslichen Zeit im Surfcamp ging es nach ein paar Tagen Zwischenstopp in Sydney weiter nach Perth an die Westkueste, von dort wuerde ich wieder eine gefuehrte Bus Gruppen Reise bis ganz hoch in den Nord-Westen nach Broome machen. Im Vergleich zu meiner Ostkuestenrundreise war die Gruppendynamik diesmal auf Anhieb perfekt. Wir waren eine vom Alter und den Interessen sehr homogene Gruppe und verstanden uns alle auf Anhieb sehr gut und hatten eine tolle Zeit zusammen. Besonders die Halbspanierin Annabelle hatte ich direkt ins Herz geschlossen und wir waren von Beginn an unzertrennlich und haben uns spaeter zurueck in Deutschland sogar nochmal in München getroffen. 

Die Westkueste hat mir noch besser gefallen als die Ostkueste, da es dort einfach nicht so touristisch ist. Man hat die wunderschoenste Straende ganz für sich alleine und entdeckt unterwegs immer wieder neue Landschaften und exotische Tiere. In knapp 2 Wochen legten wir ueber 2.500 km zurueck und waren deswegen natuerlich auch viel im Bus unterwegs, doch unser guide dachte sich immer lustige Spielchen für die langen Fahrtzeiten aus und hatte gute Musik dabei, so dass sich unser Gefaehrt in einen „Party-Bus“ verwandelte. 

Wieder mal eine Grenzerfahrung war unser mehrtaegiger Aufenthalt im Karijini Nationalpark, in dem wir campen waren. Diesmal sollten wir unter freiem Himmel nur im Schlafsack uebernachten. Zum Glueck hatte ich mit Annabelle, auch eher das Stadtmaedchen, eine Leidensgefaehrtin gefunden und wir erbettelten uns die Moeglichkeit zumindest unter einem Art Holzdach huettenartig zu schlafen. Wir waren mehrere 100 Kilometer durch das Outback, also Nirgendwo, gefahren um zu dem Nationalpark zu gelangen und um unser Camp herum, war wirklich NICHTS und es war auch nur unsere Gruppe mit ca. 15 Personen als einzige Gaeste dort. Als Annabelle und ich tagsueber mal einen Spaziergang durch das Camp machen wollten, wurden wir direkt von einem Ranger ermahnt, es waere zu gefaehrlich, wir sollten das bitte nicht machen. Hm, gut, auch meine Freunde die Froesche gab es in dem Camp wieder. Sie lebten vorzugsweise IN der Toilette des Camps (es gab nur eine einzige). Leider bemerkte ich dies erst kurz vor dem Abspuelen und bekam dann total Panik, dass der Frosch vielleicht ertrunken war, weil ich gespuelt hatte. 


Auch sonst ist es nicht unbedingt angenehm, wenn staendig mindestens ein Frosch in der Kloschuessel sitzt, denn es gab auf der Toilette auch keine Beleuchtung! Von der Temperatur her war es tagsueber um die 50 Grad, ueberall waren Hinweisschilder, dass man genug Wasser (mindestens 1.5 Liter) mit sich fuehren sollte denn „heat can kill you“ und unser Guide machte vor unseren Wanderungen immer die Wasser-Kontrolle, ob wirklich jeder genug zu trinken eingepack hatte. 


Die Tage liefen wie folgt ab: Wir standen vor Sonnenaufgang auf, fruehstueckten und los ging es Wandern. Dabei erkundeten wir die diversen „georges“ in den Canyons des gebirgigen Nationalparks. Dabei musste man eine sehr lange Zeit sehr steil bergauf laufen oder klettern, was mich wirklich bei der Hitze koerperlich an meine Grenzen gebracht hat. Dann ging es steil bergab, unten angekommen konnte man sich dann in den Fluessen und Wasserloechern abkuehlen und es ging wieder zurueck, natuerlich wieder bergauf. Unser guide hatte uns netterweise Putzlappen geschenkt, die wir mit Wasser traenken sollten und uns um den Hals binden sollten, damit wir keinen Hitzschlag bekamen. Ich fand das wieder sehr abenteuerlich alles, aber die Landschaft und die Canyons im Nationalpark waren wirklich wunderschoen, trotzdem war ich froh, als wir nach ein paar Tagen zurueck Richtung Zivilisation fuhren.        
            

Kommentare:

  1. Hello,

    So beautiful !

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  2. Great post dear, beautiful photos :)
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