Donnerstag, 26. April 2018

Backpacking in Australien part 2 - Surfcamp


Letzten Monat hatte ich mit einer neuen Blogpost Serie gestartet, Erinnerungen an eine ganz besondere Zeit: Meine 2.5 monatige Reise durch Australien, die mittlerweile einige Jahre her, aber unvergessen, ist. Hier könnt Ihr nochmals den ersten Teil über die Ostküste lesen.Weiter geht die nostalgische Reise durch meine Backpacking Zeit in Australien damals:


Nachdem meine Schwester nach unserer gemeinsamen Ostkuesten Tour wieder abreisen musste, blieb ich alleine noch ein paar Tage im Hippie Ort Byron Bay um dann anschliessend eine Woche im Sufrcamp von Mojo Surf in Arrawarra zu verbringen und mit dem Surfkurs spaeter zusammen mit einem Zwischenstop in Crescent Head, weiter suedilch, wo sich das 2. Mojo Surfcamp befand, zurueck nach Sydney zu reisen. Ich kann jedem, der nach Australien reist, wirklich nur empfehlen surfen zu lernen, da es dort einfach sehr zum Lifestyle und der Lebenskultur der Australier dazu gehort. In dem Surfcamp verbrachte ich auch Halloween und meine Guete, das war definitiv die Party meines Lebens, die Leute tanzten teilweise unbekleidet oder in den lustigsten improvisiertesten Kostuemen auf dem Tisch, so etwas hatte ich noch nie erlebt. Ich habe noch Aufzeichnungen von damals ueber meine Surfer Zeit gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten moechte ;D 






Aber da Surfen hier in Australien so eine Art Religion ist bin ich froh, dass ich dieses Lebensgefühl für eine Woche miterleben durfte. Die Profisurfer sind immer ziemlich obercool, auf dem Wasser wird ziemlich viel rumgeschrien, was man sich dann irgendwann auch angewöhnt ;) Aber hinter der coolen Fassaden, haben sich immer sehr nette Leute verborgen.








Am nächsten Tag wachte ich gegen 5 Uhr morgens auf und da mein Bett direkt am Fenster stand sah ich einen wunderschönen Sonnenaufgang mit Strandblick, trotz der einfachen Unterkunft, so was ist doch mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Ich hatte mich sofort in das schöne Surfcamp verliebt.









So hart es auch ist und wie sehr ich es manchmal gehasst, geflucht und geheult habe, wenn man dann die perfekte Welle erwischt ist es das tollste Gefühl der Welt und alle Mühe wert. Ich war einfach nur happy.


 
..der Surflehrer lächelte nur unschuldig und sagte aus voller Überzeugung, doch er sei „an angel“. Ich musste lachen, denn mit seiner wilden blonden Mähne, sah er wirklich aus wie ein Engel. „Yes you are, a surfing angel.“



Mit den wenigen Leuten, die nach dem Halloween Wochenende noch im Camp übrig geblieben waren, saßen wir abends um das Lagerfeuer. Anfangs, nachdem ich den ganzen Tag furchtbar durchs Wasser gewirbelt wurde ohne zu wissen wo oben und unten ist, hatte ich etwas Angst vor den Wellen. Costas, der Koch des Surfcamp sagte nur, es gäbe keinen Grund Angst zu haben. Man müsste sich nur umdrehen die Welle ansehen und sagen „You are not gonna get me!“. Auch wenn mich danach noch unzählige Wellen erwischten, Angst hatte ich keine mehr.





Es war richtig schlimm für mich das Camp in Spot X zu verlassen und es flossen viele Tränen, ich hatte so eine tolle Zeit dort und surfen zu lernen war echt eine besondere Erfahrung für mich während der Reise. Ich hatte irgendwie das Gefühl dass Paradies zu verlassen, weil es mir dort immer so vorgekommen war.










Später in Sydney, konnte mich nicht mal der Haialarm an meinem kurzfristigem neuen Heim, Collaroy Beach erschrecken, die dreieckige Flosse gehörte dann aber doch nur 2 Delfinen. Mit dem besten aller Surflehrer, Australier Tim, machte ich dort meine wichtigsten Fortschritte. Ein bisschen dizzy, weil ich die Eskimo-Rolle lernte, tatsächlich weg vom Weißwasser im Flachen, sondern erwischte meine ersten ungebrochenen „green“ waves von weiter draußen, die ich komplett quer bis zum Strand entlangsurfte. Als Tim mir später zeigte, welche Entfernung ich zurückgelegt hatte, war die nächsten Tage ein Grinsen wie ein Honigkuchenpferd nicht mehr von meinem Gesicht wegzukriegen. 


 

Kommentare:

  1. Du musst es so sehen: Wenn du Bioprodukte kaufst, kannst du vielleicht theoretisch von dem Geld essen gehen. Aber dieses Essen ist dann wiederum nicht bio ;)
    Vor Surfen habe ich einen ungeheuren Respekt und glaube nicht, dass mein Gleichgewichtssinn das schaffen würde :D Zumal ich ja schon beim Schwimmen im welligen Meer seekrank werde. Faszinieren tut es mich aber trotzdem.

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  2. Wow, ich finde dich sehr mutig! Ich hätte ziemliche ANgst vor den Wellen und spätestens beim Haialarm könntest du mich schreiend aus dem Wasser rennen sehen =)
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

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  3. Hallo Liebes!

    Was für zauberhafte Bilder, da bekommt man sofort Lust einfach den Koffer oder in dem Fall den Rucksack zu packen und einfach loszureisen :)

    Ganz viel Liebe,
    Katrin
    www.octobreinparis.de

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