Montag, 30. April 2018

Mein Wochenende


Freitag war es zum ersten Mal seit Langem etwas ruhiger im Buero, so dass ich früher Feierabend machen konnte und schon früh meinen Wochenendeinkauf erledigen und konnte so noch am Nachmittag das schöne Wetter genießen. Ich habe einen langen Spaziergang am Rhein gemacht und bin später bei der Frozen Yoghurt Bude eingekehrt. Ich liebe Frozen Yoghurt ja einfach. Mein absolutes Lieblingstopping ist frisches Obst und Fruchtpuerree als Sauce.

 Abends war ich mit meiner besten Freundin zum Essen bei unserem Lieblingsasiaten dem Ginger Boy. Es gab Gefüllte Teigtaschen als Vorspeise und mein Favorit dort, die heiße Platte mit Garnelen, einfach unglaublich lecker und so gut gewürzt, was mir dort besonders gefällt, dass ganz ohne Zusatzstoffe und Geschmecksverstaerker gekocht wird. Das ein oder andere Glas Wein gab es auch und es war ein sehr schöner und netter Abend. Am Samstag habe ich mir Süßkartoffel Bananen Muffins zum Frühstück gemacht, sehr lecker – ganz ohne Süßungsmittel, dazu gab es einen grünen Smoothie.

 Dann musste ich schon los Richtung Köln. Meine Friseurin ist vor kurzem nach Köln gegangen. Da ich ihr blind vertraue und vorher einige schlechte Erfahrungen mit Friseuren gemacht habe, nehme ich den etwas weiteren Weg gerne in Kauf. Es gibt die bekannte Düsseldorf – Köln Feindschaft, die ich persönlich ja wirklich bescheuert finde, da ich beide Städte wirklich schön finde. Aber ich habe gemerkt, dass man sich mit einem Düsseldorfer Kennzeichen schon nicht immer beliebt macht auf der anderen Rheinseite. Als ich leider nicht ins Parkhaus fahren konnte, da ich nicht gesehen hatte, dass es sich wohl um ein Privatparkhaus handelte, und somit wieder umkehren musste und sich leider aber schon eine lange Schlange hinter mir gebildet hatte wurde ich lautstark von einem Kölner beschimpft, man müsste mir den Führerschein abnehmen. Ups, nicht sehr nett :P.

Mein Friesuerbesuch war wie immer sehr unkompliziert und erfolgreich und ein ganzes Stück Haare kamen ab. Der neue Salon liegt inmitten dem belgischen Viertel in Köln und ich war total überrascht wie schön es dort ist. Viele kleine individuelle Läden und Boutiquen, in denen man ewig stöbern kann und ganz tolle Restaurants und Cafés.

Ich hatte schon sehr viel vom „The Bird“ gehört, einem New York Style Restaurant und zufällig lag dieser direkt in der Nähe von meinem Friseursalon, natürlich musste ich dem The Bird dann also einen Besuch abstatten, da auch langsam schon wieder etwas Hunger aufkam. Was mir ja noch positiv in Köln aufgefallen ist (den schimpfenden Kölner hatte ich zum Glücke mit etwas Humor schnell wieder ausgeblendet, nächstes Mal klebe ich mir wohl lieber mal das Kennzeichen zu.. :p), dass es in fast jedem Lokal Eggs Benedict gibt. In Düsseldorf suche ich das schon seit Ewigkeiten vergeblich danach (falls also jemand einen Tipp für GUTE Eggs Benedict dort hat, bitte gerne her damit!). Ich gönnte mir als kleinen Brunch also Eggs Royal (die Variante mit Lachs) und es war so unfassbar gut, auch der Service war ganz toll und ich bin richtig begeistert vom The Bird und werde beim nächsten Friseurbesuch sicher wiederkommen. \

Anschließend fuhr ich dann direkt weiter zu meiner Schwester und wir machten einen langen Spaziergang und es gab dann noch einen Obstteller als Snack. Irgendwie haben wir uns dann so verquatscht, dass es plötzlich schon Abend wurde. Deswegen holten wir uns dann noch einen Gyros Teller und es war schon spät, als ich dann nach Hause gefahren bin. Sonntag gab es noch die restlichen Muffins von gestern zum Frühstück, irgendwie war ich total schlapp und müde und fühlte mich kreislaufmaessig nicht so fit, obwohl mich mehr als 10 Stunden geschlafen habe.

Am liebsten wäre ich einfach direkt liegen geblieben. Aber ich habe mich doch aufgerafft und bin noch zum Sport gegangen, obwohl ich wirklich unmotiviert und unfit war. Aber es hat sich gelohnt, ich war froh, dass ich gegangen bin, es hat so Spaß gemacht und der Kreislauf kam durch die Bewegung auch wieder in Schwung.

Zum Mittagessen machte ich mir dann vegetarische Pizza mit Spinat, Oliven, Paprika und Parmesan. Dann war ich aber doch wieder so platt, dass ich noch einen Mittagsschlaf einlegen musste. Der Tag ging irgendwie so schnell rum, aber solche faulen Tage braucht man ja auch mal. Habe doch gemerkt, dass mir der viele Stress der letzten Wochen doch in den Knochen steckt. Abends machte ich mir noch einen Salat und dann noch ganz gemütlich meinen gemütlichen Beauty Abend mit meiner aktuellen Lieblingsserie „This is Us“.

Donnerstag, 26. April 2018

Backpacking in Australien part 2 - Surfcamp


Letzten Monat hatte ich mit einer neuen Blogpost Serie gestartet, Erinnerungen an eine ganz besondere Zeit: Meine 2.5 monatige Reise durch Australien, die mittlerweile einige Jahre her, aber unvergessen, ist. Hier könnt Ihr nochmals den ersten Teil über die Ostküste lesen.Weiter geht die nostalgische Reise durch meine Backpacking Zeit in Australien damals:


Nachdem meine Schwester nach unserer gemeinsamen Ostkuesten Tour wieder abreisen musste, blieb ich alleine noch ein paar Tage im Hippie Ort Byron Bay um dann anschliessend eine Woche im Sufrcamp von Mojo Surf in Arrawarra zu verbringen und mit dem Surfkurs spaeter zusammen mit einem Zwischenstop in Crescent Head, weiter suedilch, wo sich das 2. Mojo Surfcamp befand, zurueck nach Sydney zu reisen. Ich kann jedem, der nach Australien reist, wirklich nur empfehlen surfen zu lernen, da es dort einfach sehr zum Lifestyle und der Lebenskultur der Australier dazu gehort. In dem Surfcamp verbrachte ich auch Halloween und meine Guete, das war definitiv die Party meines Lebens, die Leute tanzten teilweise unbekleidet oder in den lustigsten improvisiertesten Kostuemen auf dem Tisch, so etwas hatte ich noch nie erlebt. Ich habe noch Aufzeichnungen von damals ueber meine Surfer Zeit gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten moechte ;D 






Aber da Surfen hier in Australien so eine Art Religion ist bin ich froh, dass ich dieses Lebensgefühl für eine Woche miterleben durfte. Die Profisurfer sind immer ziemlich obercool, auf dem Wasser wird ziemlich viel rumgeschrien, was man sich dann irgendwann auch angewöhnt ;) Aber hinter der coolen Fassaden, haben sich immer sehr nette Leute verborgen.








Am nächsten Tag wachte ich gegen 5 Uhr morgens auf und da mein Bett direkt am Fenster stand sah ich einen wunderschönen Sonnenaufgang mit Strandblick, trotz der einfachen Unterkunft, so was ist doch mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Ich hatte mich sofort in das schöne Surfcamp verliebt.









So hart es auch ist und wie sehr ich es manchmal gehasst, geflucht und geheult habe, wenn man dann die perfekte Welle erwischt ist es das tollste Gefühl der Welt und alle Mühe wert. Ich war einfach nur happy.


 
..der Surflehrer lächelte nur unschuldig und sagte aus voller Überzeugung, doch er sei „an angel“. Ich musste lachen, denn mit seiner wilden blonden Mähne, sah er wirklich aus wie ein Engel. „Yes you are, a surfing angel.“



Mit den wenigen Leuten, die nach dem Halloween Wochenende noch im Camp übrig geblieben waren, saßen wir abends um das Lagerfeuer. Anfangs, nachdem ich den ganzen Tag furchtbar durchs Wasser gewirbelt wurde ohne zu wissen wo oben und unten ist, hatte ich etwas Angst vor den Wellen. Costas, der Koch des Surfcamp sagte nur, es gäbe keinen Grund Angst zu haben. Man müsste sich nur umdrehen die Welle ansehen und sagen „You are not gonna get me!“. Auch wenn mich danach noch unzählige Wellen erwischten, Angst hatte ich keine mehr.





Es war richtig schlimm für mich das Camp in Spot X zu verlassen und es flossen viele Tränen, ich hatte so eine tolle Zeit dort und surfen zu lernen war echt eine besondere Erfahrung für mich während der Reise. Ich hatte irgendwie das Gefühl dass Paradies zu verlassen, weil es mir dort immer so vorgekommen war.










Später in Sydney, konnte mich nicht mal der Haialarm an meinem kurzfristigem neuen Heim, Collaroy Beach erschrecken, die dreieckige Flosse gehörte dann aber doch nur 2 Delfinen. Mit dem besten aller Surflehrer, Australier Tim, machte ich dort meine wichtigsten Fortschritte. Ein bisschen dizzy, weil ich die Eskimo-Rolle lernte, tatsächlich weg vom Weißwasser im Flachen, sondern erwischte meine ersten ungebrochenen „green“ waves von weiter draußen, die ich komplett quer bis zum Strand entlangsurfte. Als Tim mir später zeigte, welche Entfernung ich zurückgelegt hatte, war die nächsten Tage ein Grinsen wie ein Honigkuchenpferd nicht mehr von meinem Gesicht wegzukriegen. 


 

Sonntag, 22. April 2018

Cotidiano München


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 Ich muss Euch unbedingt noch vom Cotidiano in München erzählen. Während unseres Aufenthalts in München am letzten Wochenende hat es uns dort nämlich so gut gefallen, dass wir dort wirklich jeden (!) Tag essen waren. Es gibt insgesamt 3 Filialen vom Cotidiano in München in verschiedenen Stadtteilen. Wir waren immer im Cotidiano am Promenadeplatz mitten in der Innenstadt, in der Nähe von der Frauenkirche und dem Hotel Bayrischen Hof.

In dem Lokal werden hausgemachte Biobackwaren, Frühstück den ganzen Tag über (so was liebe ich ja!), leckere Bowls und Salate serviert, aber auch die Hauptspeisen mit Flammkuchen, Pastagerichten und die Fleischauswahl kann sich sehen lassen. Das Essen ist sehr gesund, frisch und größtenteils clean eating geeignet.

Vor allem die Frühstückskarte hatte es uns angetan, da die Auswahl wirklich ganz außergewöhnlich war. Das Preis- Leistungsverhältnis ist einfach nur unschlagbar, in Düsseldorf würde man in so einem fancy healthy Laden locker das Doppelte für solche frischen Speisen zahlen. Mein Favorit ist übrigens das vegane Frühstück mit hausgemachtem Bananenbrot. Einfach nur ein Traum.

Wenn es mal deftiger sein soll, ist das Alpenglück Frühstück auch sehr gut, dass aus einem Omelette in einem Laugencroissant mit Ziegenkäse besteht. Die sonstige Omelette Auswahl ist auch sehr gut und umfangreich. Das asiatische Omelette mit Sesam, Garnelen und Koriander hat es mir auch angetan.

Abends war der schwarze Reis mit Hähnchen, Ananas, Mango Salsa und griechischem Joghurt Dip mein Favorit. Wenn Ihr in München seid, schaut also auf jeden Fall dort vorbei!

Donnerstag, 19. April 2018

Spartan Race München 2018



Am Samstag gingen wir also beim Spartan Race in München an den Start. Meine Freundin Caro und ich waren vorher doch ganz schön aufgeregt. Wir hatten Freitag schon unsere Startunterlagen am Renngelände am Olympiapark abgeholt und trafen am Samstagmittag nach einem stärkenden Frühstück im Cotidiano in der Innenstadt (diesem wirklich tollen Laden werde ich noch einen extra Post widmen, es war dort so lecker, dass wir nämlich jeden Tag dort essen waren :D) an der Strecke ein. Wir hatten noch etwas Zeit uns zu orientieren und ein paar Fotos zu machen und dann ging es auch schon in den Startbereich. Das ganze war etwas chaotisch und hätte etwas besser organisiert werden können, da nicht so ganz klar war, wann welche Teilnehmer mit welcher Startzeit in den Startbereich mussten und irgendwie auch niemand so gut Bescheid wusste. Aber wir haben es trotzdem pünktlich geschafft. 


Nach einem kleinen Warm up ging es dann los. Puh, die Strecke war doch viel bergiger und steiler als ich gedacht hatte aber wir haben alles wirklich gut gemeistert und auch mit den Hindernissen kamen wir gut zurecht. Caro konnte aus Krankheitsgründen die letzten Monate ja gar nicht trainieren und deswegen habe ich immer auf sie gewartet, aber es war auch so wirklich anstrengend genug, und so hatten wir eine tolle Zeit zusammen bei dem Rennen, auch wenn ich alleine sicher um einiges schneller gewesen wäre, aber darum ging es mir hier ja nicht. Ein paar der Hindernisse seht ihr auf den Bildern.


 Die Kletter Hindernisse mochte ich am liebsten. Auch wenn das Klettern über einige sehr hohe Holzwände doch eine große Herausforderung war. Man durfte sich aber gegenseitig helfen und die Hilfsbereitschaft und der Teamgeist unserer Mitläufer waren wirklich toll. Alle waren so freundlich und lieb, ich hätte gar nicht damit gerechnet, so viele nette Leute bei dem Lauf zu treffen, aber da sieht man mal wieder das Sport einfach verbindet.


Sich nur aus der Armkraft an Eisen Gerüsten Langzuhangeln habe ich natürlich nicht geschafft, aber hier durfte man sich auch helfen lassen und gegenseitig Huckepack nehmen, da haben uns auch die anderen Mitläufer sehr unterstützt. Wenn ein Hindernis doch mal gar nicht geklappt hat, musste man als Strafe 30 Burpees machen, puh echt nicht ohne, aber auch das haben wir gut geschafft. 


Während des Rennens musste man 3 Mal den kompletten See des Olympiaparks komplett durchqueren und war danach natürlich klitschnass und musste so weiterlaufen. Zum Glück war es mit über 20 Grad sehr warm an dem Tag, so dass dies nicht allzu unangenehm war. Mein Outfit ist übrigens von C&A und es hat wirklich alle Strapazen des Rennens super mitgemacht und ist auch zum Glück wahnsinnig schnell getrocknet, klitschnass durch die Gegend zu laufen ist ja dann doch nicht so angenehm. Am meisten Respekt hatte ich ja vor den Hindernissen, die mit schweren Gewichten zu tun hatten. Aber meine Sorgen waren unbegründet, ich habe all diese Hindernisse super geschafft. Wie z.B. einen Eimer mit 18 kg Steinen gefüllt einen Berg hinauflaufen. Da kann ich mir also auch ruhig im Fitness mal mehr zutrauen. 


Was aber doch recht hart war, war mit einer 15 kg schweren Eisenkette um den Hals 2 x die Treppen vom Olympiastadion rauf und wieder runter zu laufen. Ich hatte die Kette anfangs so eng um den Hals, dass es mir fast die Luft abgeschnürt hat. Aber irgendwie habe ich auch dieses Hindernis geschafft. 


Zum Abschluss musste man noch über eine Flamme springen. Das war aber wirklich noch die leichteste Übung und überhaupt nicht schwierig. Das Rennen und teilweise an seine Grenzen zu gehen hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und es war einfach ein perfekter Tag. Die netten Leute, die traumhafte Location, das super Wetter, es hätte wirklich nicht schöner sein können alles!

Montag, 16. April 2018

Casual Sightseeing in München




Ich bin wieder aus München zurück und hatte ein wirklich tolles Wochenende dort. Vom Spartan Race werde ich noch in einem separaten Post berichten. Gestern hatten wir noch einen Tag um ganz entspannt München zu erkunden. Meine Freundin Caro war nämlich zum ersten Mal dort und deswegen haben wir uns natürlich noch ganz in Ruhe die Stadt angeschaut. Meine Wahl für unseren Sightseeing Tag fiel dabei auf das bequeme Jersey Kleid von Sieh-an.de An dieser Stelle möchte ich mich bei Sieh-an.de für die nette Zusammenarbeit bedanken! 


Da ich Städte immer gerne zu Fuß erkunde, muss das entsprechende Outfit auf jeden Fall praktisch und lässig sein. Wir bummelten also erstmal durch die Innenstadt um uns den Marien- und Odeonsplatz und die umliegenden Gebäude wie das Rathaus und die Frauenkirche anzusehen. Anschließend ging es in den englischen Garten.

Da kurz die Sonne rauskam, konnten wir uns sogar kurz auf die Wiese in die Sonne legen, was in meinem Outfit zum Glück ohne Probleme möglich war. Danach sahen wir noch eine Weile den Surfern der Eisbachwelle zu. Immer wieder beeindruckend, vor allem wenn man wie Caro und ich selbst mal gesurft hat. 

Nehmt es mir nicht übel, dass ich auf den Fotos etwas fertig aussehe, das Spartan Rennen vom Vortag, steckt mir doch noch in den Knochen und der Muskelkater hat mich ganz schön geplagt. Selbst um mich vernünftig zu schminken, war keine Kraft mehr da, da mir wirklich jeder Muskel und Knochen wehtat :D. Also musste dann eine längere Rast am Biergarten am chinesischen Turm gemacht werden. 

Den Kaffee und Kuchen hatten wir uns wirklich verdient. Den Abend ließen wir dann noch gemütlich im Andechser am Dom bei einem Kalbsschnitzel mit Spargel ausklingen. Dann ging es auch völlig erschöpft früh ins Bett. Das war ein wirklich schönes Wochenende und München ist doch immer wieder einen Besuch wert. Was tragt Ihr am Liebsten zum Sightseeing? Auch bequem oder lieber schick? Hier noch meine Outfit Inspiration aus dem Mood board :




Donnerstag, 12. April 2018

Fitness Update



Morgen geht es nach München und am Samstag werde ich schon am Spartan Race teilnehmen und langsam wird mir ehrlich gesagt schon etwas mulmig. Vor einiger Zeit habe ich Euch ja schon hier über meine Fitness Motivation berichtet. Das Rennen ist die ganze Zeit über eine riesige Motivation gewesen, aber je näher es rückt, umso mehr ist auch der Respekt davor gestiegen und manchmal hätte ich am liebsten verdrängt, dass ich so bald schon daran teilnehme, denn die Zeit ist einfach verflogen und jetzt ist es in wenigen Tagen schon so weit. Ich habe so gut es geht fleißig trainiert. Leider kam ja die Erkaltung- und Grippewelle dazwischen. Ich war zwei Mal erkältet, wenn auch nicht ganz so schlimm, aber in solchen Phasen sehe ich zu, dass ich gar kein Sport treibe, denn das kann üble Folgen wie Herzmuskelentzündungen (alles im Bekanntenkreis schon erlebt!) haben und man sollte seinem Körper dann Ruhe und Erholung gönnen bis man vollständig gesund ist. Meine Freundin, die mit mir zusammen an dem Rennen teilnehmen wird, hat es noch etwas schlimmer erwischt und konnte deswegen die letzten Wochen überhaupt nicht trainieren. Ich hoffe, dass sie bis Samstag wieder komplett fit ist. Ich möchte sie natürlich auch nicht hängen lassen und werde beim Rennen auf sie warten, da wir es ja zusammen erleben möchten, andererseits habe ich natürlich auch einen gewissen Ehrgeiz an meinen eigenen Grenzen zu kommen, da ich ja doch mehr trainiert habe als sie, es ist jetzt irgendwie ein Zwiespalt und wir müssen mal schauen wie wir das lösen. Der Spaß Faktor steht aber auf jeden Fall an erster Stelle, denn zu verbissen sollte man ja auch nicht sein.

Ganz so gut vorbereitet wie ich sein wollte, bin ich ja nun mal auch nicht. Ich trainiere sowieso ungern mit hohen Gewichten, hatte mir das für das Spartan Race als Vorbereitung aber mal vorgenommen, durch die vielen Krankheitsbedingten Trainingspausen bin ich da jetzt aber auch nicht so wirklich weitergekommen, da ich so immer wieder von vorne anfangen musste und mir, dass auch etwas die Motivation genommen hatte und ich dann doch eher den Sport gemacht habe, der mir Spaß macht, also meine geliebten Fitness Kurse, wie HIIT Training und Cardio Boxen oder Fatburner. Ich trainiere sehr ungern an Geräten im Studio, wenn eher mit freien Gewichten und da muss man ja sehr vorsichtig sein und sich langsam steigern, damit man nichts falsch macht und den Körper noch schädigt. Ich denke also, dass einige der Hindernisse in dem Lauf, wie z.B. einen Eimer mit 20 Kg Steinen einen Berg hinauf zu tragen oder einen LKW Rad aufzuheben und zu transportieren sehr schwierig zu meistern sein wird, da ich nicht so spezifisch dafür trainiert habe. Vor diesen Hürden mit den schweren Gewichten habe ich auch am meisten Bammel, aber ich lass es mal auf mich zukommen und freue mich auch auf die vielen Herausforderungen, denn nur so wächst man ja über sich hinaus. Strafe für jedes nicht geschaffte Hindernis sind übrigens 30 Burpees, recht hart, aber auf jeden Fall machbar. Meine Freundin hat relativ viel Kraft, bei ihr ist eher die Kondition das Problem. Ach, das wird so aufregend. Ich werde auf jeden Fall berichten. Morgen ist schon das Spartan Festival auf dem Gelände und wir werden dort schon diverse Infos zum Rennen bekommen und einige Workouts mitmachen und Samstag geht es für uns mit Startzeit 16 Uhr dann los. Ich bin so gespannt und werde Euch auf jeden Fall berichten. Drückt mir bitte die Daumen :) Hat jemand von Euch schon mal bei so einem Obstacle Run mitgemacht oder würdet Ihr es machen? Falls Ihr es schon Mal gemacht habt, wie war es?  

Sonntag, 8. April 2018

Frühlingswochenende

Mitte April ist endlich der Frühling bei uns angekommen und wir konnten das ganze Wochenende bei Temperaturen über 25 Grad geniessen. Nach einer wirklich stressigen Woche habe ich da ganze Wochenende genutzt um soviel Zeit draussen wie möglich zu verbringen. Freitag habe ich nach der Arbeit erstmal einen langen Spaziergang gemacht und mir das erste Frozen Yoghurt des Jahres gegönnt, ich liebe es einfach. Ich nehme meistens eine kleine Portion mit einem gesundem Topping (Obst oder Nüsse) und dann aber eine ungesunde Sauce wie Karamell oder Schoko :D Das muss manchmal einfach sein. Freitag Abend habe ich es gerade noch geschafft eine gesunde Lachs Reis Pfanne mit Joghurt Senf Sauce für meinen Freund und mich zu kochen, dann hat mich leider mal wieder eine Migräne Attacke hingerafft. Vermutlich lag das mal wieder an den extremen Temperaturschwankungen.

Am nächsten Morgen war aber zum Glück wieder alles okay und ich bin ins Fitnessstudio zum HIIT und Bauch Kurs obwohl es wirklich extrem warm war im Kursraum. Nachmittags waren wir beim Chef von meinem Freund zu einer Gartenparty eingeladen, wo wir es dann auch bis 22 Uhr ausgehalten haben und eine wirklich schöne Zeit  mit netten Leuten bei dem tollen Wetter hatten.

Heute habe ich mich dann mit meiner Freundin Manu am Schloss Benrath getroffen und wir haben einen Spaziergang durch den Schlosspark gemacht (dort sind übrigens auch die Fotos entstanden). Das ist übrigens einer meiner Lieblingsorte in Düsseldorf und ich kann Euch einen Besuch dort unbedingt empfehlen. Anschliessend gab es dann auch nochmal Frozen Yoghurt, denn Manu hatte auch noch keins in diesem Jahr. Das T-Shirt habe ich mir übrigens vor kurzem bei C&A gekauft, ich finde die Farbe richtig schön frühlingshaft und es hat auch noch einen leichten floralen Print.